Bewilligte Projekte des Kooperationsprogramms

Projektliste aktualisiert am: 17.09.2019

Bei der Umsetzung des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen erhielten bisher 32 Projekte einen Fördervertrag.
Die förderfähigen Gesamtausgaben dieser Projekte betragen zusammen 95,022 Mio. Euro. Diese Ausgaben werden durch die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit insgesamt 76,099 Mio. Euro kofinanziert.

EU-Förderung der bewilligten Projekte
Prioritätsachse
Anzahl
EFRE-Mittel
1 - Natur und Kultur
11
22,587 Mio. EUR
2 - Verkehr und Mobilität
1
13,746 Mio. EUR
3 - Bildung
5
9,005 Mio. EUR
4 - Grenzübergreifende Kooperation
15
30,762 Mio. EUR

INT110



Prioritätsachse: 4 - Grenzübergreifende Kooperation

Identifizierung und Bekämpfung des Terrorismus und der grenzüberschreitenden Kriminalität im Bereich der DNA-Diagnostik und der erforderlichen IT-Infrastruktur

Projektbeschreibung:

Das Projekt wird durch drei Partner, die Wojewodschaftskommandantur der Polizei in Stettin (KWP Stettin), das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern (LKA M-V) und die Pommersche Medizinische Universität in Stettin (PUM Stettin), durchgeführt. Es handelt sich hierbei um wichtige Behörden und Einrichtungen, die für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, die Bekämpfung des Terrorismus und die DNA-Diagnostik zuständig sind. Gegenwärtig ist es eine der grundlegenden Aufgaben der Polizei. Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen Terroranschlägen in der Europäischen Union, im Jahre 2016 waren es mehr als 140. Trotz der durchgeführten Präventions- und Antiterrormaßnahmen kann leider nicht jeder Terroranschlag verhindert werden. Diese Maßnahmen im Bereich der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus sind auch Gegenstand dieses Projektes. Geplant sind gemeinsame Konferenzen, Seminare und Übungen im Rahmen eines Wissens- und Erfahrungsaustausches. Diese Maßnahmen sind ausführlich im Arbeitspaket Projektimplementierung beschrieben. Darüber hinaus ist geplant, eine Infrastruktur zur DNA-Diagnostik zu beschaffen. Diese neue Infrastruktur soll zur Vereinheitlichung der Untersuchungsergebnisse der polnischen und der deutschen Seite beitragen. Darüber hinaus soll die IT-Infrastruktur des Lead-Partners reaktiviert werden. Die Partner nutzen zur DNA-Analyse das gleiche Gerätemodell. Das Modell des Sequenzers der KWP Stettin stammt aus den ersten Produktionsjahren und die dazu passende Software ist nicht auf dem neusten Stand. Der deutsche Partner verfügt über die Technik und Software, die einen aktuelleren Stand aufweist. Die Kompatibilität der Technik und der Software ist eine Grundlage zur Schaffung einer einheitlichen Plattform zur DNA-Analyse und Nutzung der Sequenzierungs-Kits und –Reagenzien. Dadurch kann die Zusammenarbeit der Partner verbessert und standarisiert werden, die Qualität und Geschwindigkeit der durchgeführten Untersuchungen werden erhöht. Die gemeinsam durchgeführten Maßnahmen und Einsätze der beiden Polizeien im Bereich der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus sollen effizienter werden. Eine weitere Nutzung des veralteten Sequenzer-Gerätemodells des polnischen Partners kann keine Kompatibilität mit den kriminaltechnischen Laboren der Partner gewährleisten, wird zu einem erhöhten Investitionsaufwand bei den Reparaturen führen und kann keinen korrekten Betrieb des Gerätes garantieren.
Die PUM Stettin ist einer der Projektpartner. Die PUM Stettin arbeitet eng als Forschungseinheit mit der KWP Stettin, insbesondere im Bereich der DNA-Analyse und Untersuchungen, zusammen. Da die PUM Stettin gegenwärtig nicht über eine entsprechende Technik zur mtDNA-Analyse verfügt, ist die Erledigung der laufenden Aufträge nicht möglich. Durch die zu erwerbende Spezialtechnik sollen die Spurenuntersuchung und eine biogeographische Analyse möglich sein. Von Jahr zu Jahr gibt es immer mehr Aufträge im Bereich der komplizierten Analyse des Knochenmaterials. Das Projekt soll ermöglichen, eine höhere Anzahl von Untersuchungsaufträgen in einem kürzeren Zeitraum zu erledigen. Das soll ebenfalls zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit der Bewohner und Touristen im deutsch-polnischen Raum, und zwar in der Wojewodschaft Westpommern und dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, führen. Zielgruppe des Projektes sind die Bewohner im grenznahen Raum Westpommerns und des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, die Besucher der Region und die Polizeibeamten mit ihren täglichen Aufgaben.
Eine neue und innovative Dimension des Projektes soll die Schaffung von Arbeitsgruppen, bestehend aus Laborspezialisten auf der deutschen und polnischen Seite sein. Diese sollen aufgrund rechtlicher oder organisatorischer Festlegungen miteinander verbunden sein und können aufgrund von gemeinsam erarbeiteten Prinzipien kooperieren.

Nachrichten und Bilder zum Projekt INT110MedienberichteProjektpublikationen

Leadpartner:

Komenda Wojewódzka Policji w Szczecinie

Projektpartner:

2 - Landeskriminalamt Mecklenburg – Vorpommern
3 - Pomorski Uniwersytet Medyczny w Szczecinie

Ausgaben (Euro): 1.174.034,12
EFRE-Mittel (Euro): 997.929,00
Projektbeginn: 01.03.2018
Projektende: 31.03.2020
 Internetseite des Projektes:  nicht verfügbar

Bezeichnungen der Interventionskategorien:

T01 - Städtische Ballungsgebiete (dicht besiedelt, Bevölkerung > 50 000) / Duże obszary miejskie (o ludności > 50 000 i dużej gęstości zaludnienia),
119 - Investitionen zugunsten der institutionellen Kapazitäten und der Effizienz der öffentlichen Verwaltungen und Dienste auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene im Hinblick auf Reformen, bessere Rechtsetzung und verantwortungsvolles Verwaltungshandeln / Inwestycje w zdolności instytucjonalne i w sprawność administracji publicznej oraz efektywność usług publicznych na szczeblu krajowym, regionalnym i lokalnym w celu przeprowadzenia reform, z uwzględnieniem lepszego stanowienia prawa i dobrego rządzenia,
E18 - Öffentliche Verwaltung / Administracja publiczna

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