Bewilligte Projekte des Kooperationsprogramms

Projektliste aktualisiert am: 17.09.2019

Bei der Umsetzung des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen erhielten bisher 32 Projekte einen Fördervertrag.
Die förderfähigen Gesamtausgaben dieser Projekte betragen zusammen 95,022 Mio. Euro. Diese Ausgaben werden durch die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit insgesamt 76,099 Mio. Euro kofinanziert.

EU-Förderung der bewilligten Projekte
Prioritätsachse
Anzahl
EFRE-Mittel
1 - Natur und Kultur
11
22,587 Mio. EUR
2 - Verkehr und Mobilität
1
13,746 Mio. EUR
3 - Bildung
5
9,005 Mio. EUR
4 - Grenzübergreifende Kooperation
15
30,762 Mio. EUR

INT109



Prioritätsachse: 4 - Grenzübergreifende Kooperation

Wirtschaftliche Entwicklung durch aktive Kooperation zwischen den Hochschulen und Unternehmen der deutsch-polnischen Grenzregion

Projektbeschreibung:

Allgegenwärtige Themen wie die demographische Entwicklung, die Flucht der Jugend in die großen Metropolen, Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden, Fachkräften und Studienabgängern stellen die Grenzregion vor gewaltige Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Projektpartner, die Universität Szczecin, die Hochschule Stralsund, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Unternehmervereinigung Uckermark e. V. darauf verständigt, neue Wege im Bereich der wirtschaftlichen Kooperation, des grenzüberschr. Wissenstransfer und der Durchführung von Aktivitäten zur Förderung von grenzübergreifenden Begegnungen, die zur Lösung der strukturbedingten Probleme beitragen sollen, durchzuführen. Da die geplanten Maßnahmen und Aktivitäten keine hoheitlichen Aufgaben der Hochschulen darstellen, sollen mit Hilfe eines Interreg Projektes neue Formen der Kooperation und Vernetzung zwischen Studierenden und Unternehmen der Pomeraniaregion etabliert werden. Durch den innovativen Ansatz der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wird eine frühzeitige Bindung der Jugendlichen an die Region erreicht sowie ein erweitertes Angebot an Austausch- und Kontaktmöglichkeiten zwischen den polnischen und deutschen Studierenden etabliert. Neue Möglichkeiten ergeben sich für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses mittels gezielter und bedarfsgerechter Förderung und Ausbildung. Eine Chance neue, wissenbasierte Arbeitsplätze in Unternehmen des Fördergebietes zu schaffen und den Aufbau leistungsfähiger Netzwerke und Cluster in den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft, für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region, aktiv mitzugestalten.

  • Im Ergebnis des Projektes erhalten Studierende und Praktikanten die Möglichkeit, polnische und deutsche Unternehmen (KMU) in der Grenzregion hautnah kennenzulernen. Es ist geplant bis zu 24 Unternehmensbesuche auf polnischer und deutscher Seite durchzuführen.
  • Dabei werden sich die Studenten der Hochschulen an der Vorbereitung und Durchführung durch vielfältige Aktivitäten,  wie z. B. der Entwicklung von neuen Trainee- und Praktikumsangeboten , beteiligen. Durch Vertrauensdozenten der Hochschulen und Vertretern der Unternehmervereinigung Uckermark e.V. sowie der assoziierten Partner werden die Studierenden im Rahmen von Konsultationen betreut.
  • Die Durchführung fachspezifischer Lehrveranstaltungen und Workshops, die nicht Bestandteil des aktuellen Lehrplans sind, vermitteln fachübergreifende Kompetenzen auf den Gebieten Management und Recht und helfen den Studierenden dabei sich darauf vorzubereiten, Start-ups sowohl in Polen als auch in Deutschland gründen zu können.
  • Eine Vielzahl an Informationsveranstaltungen und Konferenzen wird sicherstellen, die Zielgruppen anzusprechen und in den Kooperationsprozess aktiv einzubinden.
  • Die gemeinsame strategische Entwicklung eines praktikabelen Konzeptes zur Verstetigung des Prozesses der Kooperation wird dazu beitragen, die beschränkten Ressourcen des Fördergebietes zu bündeln um dadurch positive Effekte für den wirtschaftlichen Strukturwandel zu ermöglichen. Dazu wird von den Projektpartnern eine Task Force gegründet, die strategische Empfehlungen zum Aufbau langfristiger Strukturen erarbeitet. Die Ergebnisse werden in einem gemeinsamen Strategiepapier niedergelegt.

Die Entwicklung von neuen Trainee- und Praktikumsangeboten für deutsche und polnische Studierende sowie der Ausbau der wissenschaftlichen Kooperationen und der Vernetzung von öffentlicher Verwaltung, Hochschulen und Unternehmen, kann auf rein nationaler und regionaler Ebene nicht effizient erreicht werden und ist daher nur im grenzübergreifenden Kontext möglich. Der innovative Charakter des Projektes basiert auf einem gut abgestimmten Modell von Kooperationsformen und Coachings zwischen den Projekt- und assoziierten Partnern und der aktiven Einbindung und Beteiligung von Studierenden und engagierten Unternehmen (KMU).

Nachrichten und Bilder zum Projekt INT109MedienberichteProjektpublikationen

Leadpartner:

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Projektpartner:

2 - Uniwersytet Szczeciński
3 - Hochschule Stralsund
4 - Unternehmervereinigung Uckermark e. V.

Ausgaben (Euro): 373.500,00
EFRE-Mittel (Euro): 317.475,00
Projektbeginn: 02.04.2018
Projektende: 01.04.2020
 Internetseite des Projektes:  http://www.interreg109.hochschule-stralsund.de

Bezeichnungen der Interventionskategorien:

T03 - Ländliche Gebiete (dünn besiedelt) / Obszary wiejskie (o małej gęstości zaludnienia),
E19 - Erziehung und Unterricht / Edukacja,
062 - Technologietransfer und Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, vor allem zugunsten von KMU / Transfer technologii i współpraca między uczelniami a przedsiębiorstwami, z korzyścią głównie dla MŚP

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