Die Werftstiftung in Stettin sucht einen deutschen Partner

Die Werftstiftung in Stettin sucht einen deutschen Partner zur Durchführung von gemeinsamen Projekten in Euroregion Pomerania.

Wir sind eine Stiftung, die in ehemaligen Werftgebäuden untergebracht ist und zu deren Aufgabe es gehört, ehemaligen Arbeitern der Werft sowie ihren Familien, speziell aber Jugendlichen, beim Ausweg aus einer schwierigen Lebenssituation (nach dem Verlust des Arbeitsplatzes in der Werft) zu helfen. Berufsschulungen und Übungen mit Jugendlichen in unterschiedlicher Form gestatten es unserer Meinung nach, das Problem des beruflichen und sozialen Abstiegs des Milieus der ehemaligen Werftarbeiter abzumildern.
Die Erfahrungen der Nachbarn aus Deutschland, die in einer ähnlichen wirtschaftlichen Lage (Schließung der Schiffsbauindustrie) erfolgreiche Lösungen für die wirtschaftlichen und sozialen Probleme gefunden haben, wären für uns über alle Maßen wertvoll.  Aus diesem Grund bitten wir um Hilfe und Unterstützung.
Im Zusammenhang mit  den Veränderungen, die  sich im System der weitergefassten humanistischen Bildung und der Zusammenarbeit auf diesem Feld vollzogen haben und vollziehen, (eine deutliche Senkung des Anforderungsprofils und weitere, unschwer vorherzusehende Folgen dieser, d.h. eine sich auf die direkten Erfordernisse des Marktes beziehende Bildung ohne vertiefte Kenntnis von Literatur, Geschichte, Kultur und der sozialen Beziehungen, was langfristig zur fortschreitenden Auflösung der Nationen und Gesellschaften führen wird- insbesondere bei der jüngeren Generation), gilt es gleichermaßen in Polen wie in Deutschland Wert auf den Erfahrungsaustausch und das Teilen von Fähigkeiten durch den direkten Kontakt der jungen Generation zu legen.  
Der existierende Unterschied zwischen der Situation der jungen Deutschen in den östlichen Bundesländern im Vergleich zu den westlichen Bundesländern erinnert an die Verschlechterung der Lebenssituation der jungen Generation der Polen, deren Eltern in Stettin mit der Werftindustrie und den mit ihr zusammenarbeitenden Wirtschaftszweige verbunden waren.
Der gesellschaftliche Abstieg oder zumindest das Fehlen des gesellschaftlichen Gleichgewichts stellt ein zunehmend größeres Problem dar, das sich, wie oben dargestellt, verschärfen wird.
Aus der Perspektive der Region Westpommern und dementsprechend von POMMERN/ MECKLENBURG-VORPOMMERN ist das Dabehalten der Jugend, für welche die einzige Alternative zur Arbeitslosigkeit die Emigration darstellt, eine fundamentale Angelegenheit.
Die Schaffung einer Basis für die Zusammenarbeit und für Jugendtreffen in Form einer dauerhaften Infrastruktur, die  ununterbrochen ganzjährig genutzt werden kann, ermöglicht es,  sich dem zu widmen, was die Grundlage der Geisteswissenschaften und der Entwicklung des Humankapitals darstellt: Treffen und dauerhafte Beziehungen von unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Nationen. 

Die Eröffnung eines internationalen Dialogs der Jugendlichen ermöglicht es, schließlich mittels der Kultur die Realität umzuwandeln. Die entstehende Werftstiftung ermöglicht und gewährleistet die Mitwirkung auf polnischer Seite.

Die Stiftung wird über Räumlichkeiten verfügen, welche die Durchführung von Kunst-, Lehr-, Therapie-, Sport- und Entspannungsveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene ermöglichen.
Das Finden eines Partners auf deutscher Seite ermöglicht die Nutzung von Erfahrungen und erleichtert den Erwerb der für diese Ziele erhältlichen Fördermittel.

Kontaktpersonen:

  1. Gustaw Wiliński, Dyrektor zarządu, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +48 602 230 788
  2. Ewa Kabsa, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. +48 605 423 813

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