Bewilligte Projekte des Kooperationsprogramms

Projektliste aktualisiert am: 12.11.2021

Bei der Umsetzung des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen erhielten bisher 69 Projekte einen Fördervertrag.
Die förderfähigen Gesamtausgaben dieser Projekte betragen zusammen 170,219 Mio. Euro. Diese Ausgaben werden durch die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit insgesamt 133,519 Mio. Euro kofinanziert.

EU-Förderung der bewilligten Projekte
Prioritätsachse
Anzahl
EFRE-Mittel
1 - Natur und Kultur
22
46,528 Mio. EUR
2 - Verkehr und Mobilität
2
26,798 Mio. EUR
3 - Bildung
8
12,763 Mio. EUR
4 - Grenzübergreifende Kooperation
29
39,536 Mio. EUR
5 - Technische Hilfe
8
7,893 Mio. EUR

Modell eines grenzübergreifenden Monitorings – innovative Maßnahmen der Datenerhebung in der Metropolregion Stettin



Prioritätsachse: 4 - Grenzübergreifende Kooperation

Projektnummer: INT179

Projektbeschreibung:

Die grenzüberschreitende Entwicklung des Metropolgebietes Stettin hat wesentliche Bedeutung beim Aufbau leistungsfähiger Netzwerke in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Insbesondere Bereiche wie Raumordnung, Wirtschaft und Mobilität betreffen Herausforderungen, welche sich effektiver durch eine gute grenzübergreifende Zusammenarbeit lösen lassen. Die Notwendigkeit einer Bündelung der Ressourcen des Fördergebiets verlangt jedoch nach Intensivierung dieser Zusammenarbeit. Trotz der Verbreitung der Idee der Grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin ist sie lediglich erkennbar mitten einigen Institutionen in der Region. Fehlende systemische Diskussion über die Bedürfnisse,  sowie unzureichende Koordinierung von Aktivitäten verursacht, dass ohne besondere Unterstützung die Idee einer effektiven Bündelung der Potenziale eher nur Theorie bleibt.

Das Ziel des Projektes ist Unterstützung für die sich in der Grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin vollziehenden Veränderungsprozesse durch die Bereitstellung von fundierten Beweisen über ihre Potenziale und Verflechtungen erhebt mithilfe von innovativen Lösungen. Die Projektergebnisse werden bei der Entwicklung der Region behilflich und zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Die Empfänger sind Entscheidungsträger und Interessengruppen. Das Ergebnis wird die Entwicklung einer Methodik zur Erhebung, Harmonisierung und Veröffentlichung von Daten in den angegebenen Themenbereichen sowie die Definition der Datenanbieter und ihrer Nutzer in der Metropolregion Stettin sein. Auf dieser Grundlage werden die Funktionsmöglichkeiten des Monitoringssystems der Metropolregion Stettin geschätzt. Infolgedessen wird die Netzwerkzusammenarbeit im grenzüberschreitenden Kontext intensiviert, indem die Beteiligung möglichst vieler Interessengruppen aus Polen und Deutschland sichergestellt wird. Die im Projekt angegebenen Themenbereiche sind: Tourismus, regionaler Verkehr und Mobilität, effektive Kooperationsnetzwerke, Partnerschaft zwischen Stadt und Land, intelligente Entwicklung und zukünftige Branchen. 

Das erwartete Ergebnis ist der Metropolregion Stettin die Rolle eines Gebiets mit tatsächlichem grenzüberschreitenden Charakter zu verleihen, die Netzwerkkooperation zu erweitern und die vorhandenen Ressourcen gemeinsam effizienter zu nutzen. Dank der Umsetzung des regelmäßigen grenzübergreifenden Konferenzen zur Vorstellung der Informationen über die Region (Ergebnisse des Monitorings) werden die auf Bedürfnisse basierenden Entwicklungsrichtungen gemeinsam definiert, der Informationsaustausch über die durchgeführten Aktivitäten wird verbessert, und die interessierten Einrichtungen werden aktiv unterstützt. Derzeit beschränken sich die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Idee der Metropolregion Stettin auf einmalige Ereignisse. Es gibt eine sichtbare Schwierigkeit bei der langfristigen Ermittlung von Bedürfnissen. Der Wissensfluss erfolgt durch persönliche Kontakte, nicht durch systemische.

Projekt bildet eine praktische Umsetzung des Entwicklungskonzeptes der grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin 2015. Die Schwierigkeit der Entwicklung grenzüberschreitender Konzepte besteht darin, dass der Umfang der erforderlichen Aktivitäten häufig über den rechtlichen Rahmen der einzelnen Behörden hinausgeht. Deshalb sind im Projekt die Themenbereiche so definiert worden, dass sowohl polnische als auch deutsche Partner dazu einladen werden können. Sowohl die Bedarfsdiagnose als auch die Harmonisierung der Daten werden aus ihren Erfahrungen resultieren, und jede der kooperierenden Institutionen wird detailliertes Wissen über die Region in das Projekt einbringen. Die Innovationskraft des Projekts betrifft horizontale Themen, die während des gesamten Projekts umgesetzt werden. Das sind innovative  Patizipationsmethoden, innovative Erhebung von Daten, sowie Umsetzung der EP-Richtlinie zu Offenen Daten.

Nachrichten und Bilder zum Projekt INT179MedienberichteProjektpublikationen

Leadpartner:

Województwo Zachodniopomorskie - Regionalne Biuro Gospodarki Przestrzennej Województwa Zachodniopomorskiego w Szczecinie

Projektpartner:

2 - Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin Brandenburg
3 - Stowarzyszenie Szczecińskiego Obszaru Metropolitalnego
4 - Stowarzyszenie Gmin Polskich Euroregionu Pomerania
5 - Województwo Zachodniopomorskie - Urząd Marszałkowski Województwa Zachodniopomorskiego
6 - Amt Gartz (Oder)
7 - Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern - Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin

Ausgaben (Euro): 491.230,68
EFRE-Mittel (Euro): 417.546,06
Projektbeginn: 01.05.2020
Projektende: 30.04.2022
Internetseite des Projektes:  -

Bezeichnungen der Interventionskategorien:

112 - Verbesserung des Zugangs zu erschwinglichen, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen, einschließlich Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsvorsorge und Sozialdienstleistungen von allgemeinem Interesse / Ułatwianie dostępu do przystępnych cenowo, trwałych oraz wysokiej jakości usług, w tym opieki zdrowotnej i usług socjalnych świadczonych w interesie ogólnym
E18 - Öffentliche Verwaltung / Administracja publiczna

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